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Here I have an example how a combination of image and text, in this case also a link, could be design valid in the tag-tree. To see this example in full size please click on the image.

As described in the first post about this topic, the “figure” tag includes all elements. First the image object, then the caption-tag. This one is divided into the single text elements in german and english. The last element in this figure construction is the external link (reference).

Bild- Textkombination II

Hier ein Beispiel, wie eine Kombination aus Bild und Text, in diesem Fall auch noch einem Link, valide im Tag-Baum gestaltet sein kann. Zur genauen Betrachtung bitte auf das Bild klicken.

Wie im ersten Post zum Thema beschrieben beinhaltet der Tag “Figure” alle Elemente. Eigenständig das Bildobjekt, die Beschriftung (Caption) ist unterteilt in die einzelnen Textelemente in Deutsch und Englisch sowie den externen Link (Reference).

Improvements with Acrobat 9

With the release of Acrobat 9 Adobe in general introduces a interesting new version of Acrobat called Acrobat Pro Extended. As the set of features stays the same in all other versions (Reader, Standard and Pro) the version Pro Extended delivers two basic improvements from my point of view

  • the possibility to integrate video and audio material
  • the new feature PDF-Maps

What does this mean from the view of accessibility?

(1) Integration of video- and audio-information –> of course it is necessary to add alternative texts to this elements. A hearing-impaired consumer needs this additional information to get access to the content of the video. A visually impaired consumer also needs alternative information for the playback by a screen reader.
But Adobe offers no additional opportunity for the creation of alternative texts for audios or videos. But Adobe delivers an interesting solution: A producer could add subtitles or alternative audio information during the creation in the editing software. What a bad solution! I think it is not wrong when I say, that Adobe totally neglected the accessibility since the release of version 7.

(2) PDF-Maps: with this new feature it is possible to create maps including meta information and coordinates by the import of geo data. This maps could be tagged and so alternative texts could be added, so Adobe. Also PDF-Maps are scalable in their displayed size. At least this is possible.

Up to now I had found no time to test these function complexes. I hope to catch up on this soon.

Neuerungen in Acrobat 9

Grundsätzlich führt Adobe in Acrobat 9 eine neue Softwareversion mit dem Namen Acrobat Pro Extended ein. Während bei allen anderen Versionen der Funktionsumfang im Wesentlichen gleich geblieben ist, bietet die Pro Extended Version aus meiner Sicht zwei wesentliche Neuerungen:

  • die Möglichkeit zur Integration von Video- und Audiomaterial
  • die neue Funktion der Acrobat-Karten (PDF-Maps)

Was bedeutet dies aus Sicht der Barrierefreiheit?

(1) Integration von Video und Audioinformationen –> natürlich müssten hier Alternativtexte hinzufügbar sein, denn ein Betrachter mit Höreinschränkungen benötigt die zusätzlichen Informationen, um sich den Inhalt des Videos erschließen zu können. Ebenso benötigen sehbehinderte Konsumenten als Alternative Informationen, die vorgelesen werden (können).
Adobe bietet aber leider keine zusätzliche Möglichkeit, Videos mit Audio-, Text- oder Alternativtexten zu versehen. Adobe hat aber einen interessanten Lösungsansatz: Diese zusätzlichen Informationen können zu einem Video in PDFs eingebunden werden, in dem das Video oder die Audiodatei bereits mit diesen produziert werden. Was für eine Murkslösung! Ich denke man kann auch hier nachvollziehen wenn ich behaupte, dass Adobe Barrierefreiheit nach der Veröffentlichung von Version 7 Barrierefreiheit total vernachlässigt.

(2) PDF-Maps. Hierbei handelt es sich um die Möglichkeit, durch den Import von Geodaten Karten mit Metainformationen und Koordinaten zu erzeugen. Diese können, laut Adobe, getaggt und dadurch auch mit Alternativtexten versehen werden. Ebenso sind PDF-Maps in der Größe skalierbar. Wenigstens dies ist möglich.

Ich habe leider noch keine Zeit gefunden, diese beiden Funktionskomplexe näher auszutesten, werde dies aber hoffentlich bald nachholen können.

Sehr gerne möchte ich heute mitteilen, dass in der aktuellen Ausgabe der iX (11/2008) aus dem Heise Verlag ein ausführlicher Artikel über barrierefreie PDF Dokumente von mir erschienen ist. Darin findet Ihr auch eine Beispieldatei, auf die ich allerdings erst etwas später von hier aus verlinken möchte.

Inhaltlich beschäftigt sich der Artikel mit den Schwierigkeiten, die sich aus dem Fehlen eines verbindlichen Standards zu barrierefreien PDF-Dokumenten für Anbieter und Produzenten ergibt. Daneben wird in Beispielen dargestellt, wie Elemente wie Inhaltsverzeichnisse, Listen oder Tabellen valide präparierbar sind. Zusätzlich sind weitere kleinere, aber wichtige Informationen Teil des Artikels. Auch eine Auflistung der Neuerungen in Acrobat Version 9 ist enthalten.

Nachtrag zum Rettungspaket

Dies hat auch wieder nichts mit barrierefreien PDFs zu tun, ist aber noch ein Nachtrag zum Rettungspaket der Bundesregierung.

Soweit ich das überschauen kann hat die Regierung ja vor, sich an Banken zu beteiligen und Banken Sicherheiten für Kredite zu geben.

  • Über diese beiden Vorhaben muss jeweils irgend jemand entscheiden
  • D.h. bei einer Beteiligung müssen ein oder mehrere Regierungsvertreter aktiv die Bank überwachen. Wie gut dies funktioniert, haben wir ja z.B. bei der KfW gesehen - eine Staatsbank, die Abschreibungen in Milliardenhöhe tätigen musste.
  • Die Regierung bezeichnet also etwas als Rettungsmaßnahme, was uns in den vergangenen Wochen tiefer in die Krise hineingezogen hat –> tooler Plan.
  • Über die Vergabe von Sicherheiten für Kredite muss auch jemand entscheiden. Dies bedeutet Einstellung von regierungs(nahen) Mitarbeitern, Erstellung von Prozessen und Formularen, Überwachung, etc. Bei der Summe, um die es im Extremfall geht, müssen dies viele Mitarbeiter sein. Die werden doch dauerhaft in ihrer Postition bleiben
  • Die Regierung reagiert also mit Rettungsmaßnahmen, die erst einmal nur die dauerhaften Ausgaben steigern und verbrennt einen Teil des Geldes dadurch direkt. Für die Bildung ist aber nur ein winziger Geldbetrag da –> das ist doch ein Witz, aber leider der Ernstfall.
  • Was passiert eigentlich, wenn das Rettungspaket nicht funktioniert, aber der Kreditrahmen ausgeschöpft wird? Das ist aus meiner Sicht nicht unwahrscheinlich.
    Hat darauf irgendjemand aus dem Kabinett, Bundestag, … eine Antwort?

Schluss mit diesem Murks.

Und gerade bei SpiegelOnline gefunden: Nobelpreisträger Krugman wurde von Krise überrascht. Das wundert mich nicht …

Dies gehört zwar nicht zum Thema barrierefreie PDF-Dokumente, aber ich muss das einfach loswerden. Diese Woche soll ein Rettungspaket im Umfang von 400 Milliarden Euro durch den Bundestag gewunken werden. Ich halte dies für den mindestend zweitgrößten Fehler in der Geschichte der Bundesrepublik. Unser Finanzminister saß vergangene Woche in New York beim Treffen der G7 und verkündete, dass er nicht weiß, wie weit die Krise geht und dass er denkt, dass dies eigentlich niemand einschätzen kann. Deswegen die Frage im Hart-aber-Fair-Stil:

Ich habe da mal eine Frage, Herr Steinbrück - wenn niemand die Tragweite der Krise einschätzen kann, woher wollen Sie einschätzen können, ob ein Rettungspaket sinnvoll ist?

Das Ganze ist doch so, als ob man probiert ein Erdbeben dadurch zu stoppen, in dem der gesamte aktuell vorhandene Beton in die offenen Gräben gekippt wird. Weiß man ob dies hilft? Vielleicht, aber was ist wenn nicht?

Stoppt diesen Unsinn und legt das Geld in Bildung und Wissenschaft an.

Es ist doch so, dass Katastropen in einem dynamischen System wie der Wirtschaft nicht vorhersehbar und eben auch nicht zu steuern sind.

Das einzige akzeptable Rettungspaket wäre: Wir als Staat stellen eine solide und sichere Anlageform zur Verfügung (und wenn es eben nur zur Erhaltung des Wertes ist) und jeder der möchte, kann sein Geld aus risikohohen Anlagen hierein geben.

Und warum ich denke, dass man die Wirtschaft nicht steuern kann? Kann man Erdbeben steuern? Waren die bisherigen Wirtschaftskrisen vorhersehbar? Kann man überhaupt intensive Marktbewegungen vorhersehen? Nein, liebe Politiker, deswegen bewilligt dieses Rettungspaket NICHT.

Hier noch etwas Literatur dazu:
    

properties

properties

Before later there should be discussed, why Adobe has spent not a little thought to accessibility during the release of version 9 of Acrobat (from my point of view), I want to describe first of all, why there are a few enhancements and how they work. I want to mention that these enhancements are grounded on basic requirements Adobe identified in their software architecture. So I would like to call them by-products.

Until version 9, changes in the dialogue window “Properties”, where it is possible to change the properties to a tag-element, where not taken over automatically. If the window was closed before jumping to another property field, the changes were gone. And unfortunately you have to change only one property mostly:

  • To correct the tag-element. For example it is not possible to create a headline free of structure (<h>) with the Touch-Up-Read-Order Tool. So this property has to be changed by using this dialogue.
  • Or when editing an alternative text for an image. Mostly the missing turn over is especially annoying, whether a good alternative text was designed.

Sometimes I was going mad with this behaviour. When I had forgotten to jump in another field of this window, before I closed the dialogue. And, of course, the changes were not saved when the document was closed.

This annoyance is gone with version 9 and this is really a nice change.

Why I think that this is a by-product could be seen in the fact, that these change is available within all comparable dialogue windows.

If anything speaks for the buying of version 9 it is this small enhancement.

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